#communityprojekt100 - 100 ikonische Streetfotos #9

BOGDAN DZIWORSKI - Lodz Poland 1964 -  Seiten 96/97

Mein erster Eindruck
Nettes Bild, erinnert mich an meine Jugendzeit,… die Aufgabe muss doch „einfach“ zu lösen sein.
 

Der Fotograf 
BOGAN Dziworski ist in Polen ist ein bekannter Kameramann, Drehbuchautor und Filmregisseur.
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Meine Kurzbeschreibung des Fotos aus dem Text des Buches.

  • Charmanten Schnappschuss im Hinterhof, wie eine Film- oder Theaterszene.
  • Kinder im Spiel „Fangen“,  in Aktion.
  • Unvorhersehbare Situation
  • Fotograf im Hintergrund, ungesehen
  • Eine spontane Aufnahme – kein „Miracle“- (sagt er)
     

Meine Idee zur Umsetzung:

  • Eine möglichst unbefangene (nicht gestellte) Situation suchen
  • Abgeschiedener Ort, dennoch mit Leben…
  • Fröhlichkeit, Lebendigkeit einfangen (Kinder!?)
  • Bewegung sichtbar werden lassen (Unschärfe, Belichtungszeit 60 Sek.?)

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Meine Gedanken, Bedenken, Schwierigkeiten:

  • Das Bild lebt durch Lebendigkeit im Gesicht – Was ist mit Persönlichkeitsverletzung? (Die war 1964 noch kein Problem).
  • Das Foto zeigt eine Situation in Polen, in einem Hinterhof. Es kommen mir Eindrücke von einer Tristes des Umfeldes.
  • Die Kinder lassen sich davon nicht beeindrucken. Ihre Energie und Lebendigkeit geht ganz in Ihrem Spiel auf. Sie scheinen ihr Umfeld nicht berührt zu sein.
  • Solch eine Situation lässt sich nicht machen, sie ist einfach da.
  • Die Aufgabe ist, das Ursprungsfoto „nachzustellen“! - Je mehr ich mich mit dem Foto beschäftige komme ich zu der Erkenntnis, dass das eigentlich nicht möglich ist. – Ich verrate dadurch die Seele des Bildes!

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Meine Umsetzungsschritte:

  • Ich habe versucht ein Umfeld zu finden, dass dem Ursprungsfoto gleicht. z.B. die Mauern einer Autobahnbrücke waren dazu einladend. Aber die Lebendigkeit und die Kinder ließ sich nicht machen…
  • Ich war ein mehreren Abenden in Hameln und Rinteln. Kinder waren kaum da oder schön brav in Begleitung der Eltern….
  • Die letzte Rettung waren meine Enkel. Ich habe sie so fotografiert wie sie mir vor die Linse gelaufen sind.  Ein, zwei Fotos und gut. – kein Miracle !?, wie von DZIWORSKI formuliert….

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Meine Erkenntnisse:


Eine Straßenfotografie zeigt oft eine Situation des Augenblicks, die genau so nicht wieder erscheinen wird. Es ist oft das spontane Festhalten eines besonderen Moments, der besonderen Atmosphäre eines Ortes. Ich habe gelernt, diese besondere „Seele“ eines Fotos das oft in einem Reflex entsteht, sich nicht wirklich nachstellen lässt.

 

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