Nachbericht zur Mallorca Fotoreise April 2013

Wie hat dieser nuschelnde Hamburger Sänger mit der 10. Abschiedstourné in einem seiner Songs gesungen, ich bin wider hier..., genauso kam es uns vor, als wir zuletzt mal wieder auf Mallorca-Fotoreise waren.  Kaum gelandet gings mit bereits der fast kompletten Truppe zur Autovermietung. Nach einiger Wartezeit, inkl. Nummern ziehen, wie beim deutschen Arbeitsamt gabs die erste Ernüchterung. Der deutsche Mietwagenvermittler hatte den lokalen Anbieter umgebucht und wir waren nicht rechtzeitig informiert und mit dem passenden Voucher versorgt. Die Aussage des lokalen Vermieters, dass man für uns keine Autos hätte sorgte zumindest mal kurz für einen Schockzustand. Der Anruf beim Vermittler sorgte für schnelle Klarheit und wir fuhren allesamt zum anderen Mietwagenanbieter „BK Rent“. Wenn man mir das vorab mitgeteilt hätte, hätte ich sofort ein Veto eingelegt, denn ich hatte nicht umsonst Centauro gebucht. Dort gab es noch nie Schwierigkeiten mit den Autos und die Abgabe war immer sehr smooth, doch dazu später noch einmal mehr...

Als wir dann endlich unsere 2 9-Sitzer unterm Po hatten fuhren wir gemeinsam ins Hotel. Mit den bereits anwesenden Kunden ging es dann direkt auf einen Kaffee und nicht wie geplant zum Frühstück, ins Schwarzwaldcafe. Susanne und David begrüßten uns wie immer herzlich.  Mittags holte Dominique die letzten beiden Teilnehmer vom Flughafen ab und wir packten die Empfangspakete für die Teilnehmern, um uns dann mit allen Teilnehmern zu treffen. Es folgte die Vorstellungsrunde und für diejenigen, die es aus eigener Sicht nötig hatten, der Grundlagenkurs. Dominique fuhr mit den anderen Teilnehmern nach Port Andratx zum fotografieren.

Abend gab es dann bereits ein echtes kulinarisches highlight, im Hacienda Steakhaus in Paguera – einfach lecker. Nach dem Essen haben die Teilnehmer noch eine Einführung in die Bildgestaltung erhalten.

Am Sonntag Morgen ging es dann in Richtung Cala Radjada quer über die Insel.

Die erste Station war der berühmt berüchtigte Kreisverkehr:

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Anschließend ging es auf der Burg von Arta darum die erste Aufgabe des Tages zu bearbeiten. „mediterane Architektur meets blue sky“ war umzusetzen. Immer wieder toll, was man zu diesem Thema Abends bei den Bildbesprechungen zu sehen bekommt.

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An der Küste von Cala Radjada wurde dann der Einsatz von Graufiltern vermittelt. Die Brandung war super für dieses Vorhaben geeignet und  es entstanden tolle Bilder.

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Nach dem Abendessen im O Sole Mio führte uns die Tour zurück ins Hotel Zwecks Bildbesprechung!

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Am Montag ging unsere Tour ins Tramuntana Gebirge. Erster Halt war der schönste Ort Mallorcas „Fornalutx“. Zum Pflichtprogramm zählten neben der ausgiebigen Fototour durch die Gassen der Stadt auch die leckeren frischen Orangen vom Baum. Weiter ging es die Sa Calobra hinunter zum Torrent des Parais. Im Gegensatz zu vor 6 Wochen lag hier zumindest mal kein Schnee mehr. Für das eigentliche Thema Spiegelungen war es erstmals seit wir hier her kommen zu windig und die Bedingungen echt schwierig, dafür arbeiteten die Teilnehmer an der Landschaftsfotografie, einige vertieften die Graufilterfotografie und es gab vor Ort eine Einführung in die Nutzung optischer Filter im allgemeinen. Bemerkenswert auch, dass das Tal so viel Wasser führte, wie in den letzten 10 Jahren nicht!

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Zum Sonnenuntergang machten wir uns auf den Weg zum Cap de Formentor.

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Kurz nachdem die Sonne verschwunden war machten wir uns auf zum Abendessen und dann zurück ins Hotel.

Am Dienstag holten wir früh morgens unser Model Christiane vom Flughafen ab. Das zweite Model Timo war bereits am Sonntag angereist und hatte sich ein paar schöne Tage auf Mallorca gemacht. Der erste Fotospot heute war eine verlassene Finca im Südwesten der Insel. Dort wurde in Gruppen am Motiv gearbeitet.

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Die 2. Location war die Küste bei Sant Elmo. Auch hier teilten wir die Gruppen auf und den Models zu. Gute Fotoideen wurden umgesetzt und es war ein sonniger, spaßiger Tag.

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Der 2. Tag Modelfotografie fand an unseren bewährten Foto-Hotspots Cala Mondrago und Cap de Ses Salines statt. Eine großartige Wahl und das Wetter spielte auch mit. Besonders der Nebel, der wie in  bester Hitchcock Manier am Vormittag nach einem sonnigen Morgen in die Bucht von Mondrago zog war auch für diejenigen, die nicht das erste Mal vor Ort waren einfach beeindruckend!

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Was unweigerlich nach harten Tagen der Modelfotografie und kurzen Nächten aufgrund von langen Bildbesprechungen am Donnerstag folgte war die Fotorallye. Das erste Mal nach neuem Konzept, mit etwas weniger Stress für die Teilnehmer, denn die Menge der Aufgaben war reduziert, dafür aber auch mit deutlich mehr Anreiz sich richtig reinzuhängen. Denn erstmals kamen lediglich 5 Themen zur Auswertung, und welche Themen dies waren erfuhren die Teilnehmer erst nach der Fotorallye.

Auf dem Weg von Palma zurück ins Hotel brachten wir unsere beiden Models zurück zum Flughafen. Vielen Dank an Christiane und Timo, ihr wart toll!

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Die Ergebnisse, die wir Abends zu sehen bekamen waren wirklich beeindruckend. Platz 1 wurde von Nadine und Marc geteilt – nochmals Glückwunsch dazu!

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Freitag hielt Dominique am Vormittag das Lightroom-Seminar. Die Teilnehmer der Fotoreise lauschten konzentriert und angespannt. Mittags machten wir uns auf nach Palma. Der erste Zwischenstopp führte uns aufs Castel Belver. Wunderbares Licht und super Blick runter auf den Yachthafen von Palma. Anschließend waren wir gemeinsam in der Altstadt von Palma zum Streetfotoworkshop unterwegs.

Abgeschlossen wurde der Abend mit einem Nachtfotokurs an der Kathedrale von Palma. Erneut ein Inhaltsreicher und inspirierender Tag.

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Da unsere Abreise am Samstag erst Abends anstand haben wir am Samstag noch eine Fahrt ins Tramuntana Gebirge unternommen. Zum frühen Nachmittag haben wir uns noch einmal einen Kaffee in Port Andratx gegönnt. Eine tolle Fotowoche ging zu Ende.

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Es hieß also ab zum Flughafen, die Teilnehmer erst einmal absetzen und dann die Mietwagen zurück zur Vermietung. Dort begann dann das, was ich am Anfang des Berichtes bereits angedeutet habe. Ein klitzekleiner Steinschlag an der Frontschürze, den wir nicht mal beim Fahren gehört haben, sorgte für eine Schadensmeldung. Meine gesamte Kaution wurde einbehalten und mittlerweile liegt die Rechnung von BK vor. Mehrere hundert Euro für einen Schaden, den man mit einem Lackstift beheben kann. Da hat wohl jemand eine zusätzliche Geldquelle aufgetan. Natürlich ist der Schaden über die deutsche Versicherung der Vermittlers abgedeckt und meine Kohle wird erstattet – dennoch meine Empfehlung: Hände weg von bk Rent!

 

Mallorca - wir kommen wieder!

http://www.mallorca-fotoreise.de

 

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