Objektivwechsel – aber richtig, auch wenn es mal staubig ist

Wer kennt sie nicht, die lästigen Flecken vom Dreck auf dem Sensor seiner Kamera durch Verunreinigung. Die Sensorflecken entstehen zum einen durch Abrieb und Verunreinigungen in der Kamera, ein Umstand, den man nicht verhindern kann und natürlich durch Staubpartikel und z.B. auch Pollen, die beim Objektivwechsel von Außen in das Kameragehäuse eindringen. Dieses Eindringen von Schmutz von Außen kann man durch geeignete Maßnahmen beim Wechsel der Objektive verhindern. Steht ein Objektivwechsel an, so ist es dringlich anzuraten, dass das geöffnete Kameragehäuse nicht nach oben gehalten wird, denn auch kleinste Partikel fallen von oben nach unten. Bei besonders „schmutzigen“ Umgebungsbedingungen, wie auf der Motocrossbahn, am Strand, in der Wüste oder Steppe, oder bei salzhaltiger Gischt in der Luft können weitere Maßnahmen notwendig sein. Im Vorfeld unserer Fotoreise sah ich mich mit dieser Frage konfrontiert. Dabei fiel mir ein, dass es zu analogen Zeiten s.g. Filmwechselsäcke gab, in denen man den Film auf der Kamera entnehmen konnte und auf die Entwicklerspule aufdrehen konnten, auch wenn man nicht die Möglichkeit hatte den Raum komplett zu verdunkeln. Einen dieser Säcke habe ich bestellt und getestet, doch sehen Sie selbst:

 

 

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