Olympus m.Zuiko 7-14mm f2.8 Pro Objektiv im Test

Heute möchten wir Ihnen das neue Olympus m.zuiko 7-14 Pro Objektiv vorstellen. Frank Fischer der Inhaber der FF-Fotoschule ist  Olympus Visionary. Er hat das Objektiv direkt aus der ersten gelieferten Serie erhalten. Seit 2 Wochen ist Frank mit diesem Ultra-Weitwinkel zum fotografieren unterwegs. Die Brennweite von 7-14 mm entspricht an einem Kleinbild- großem Sensor einem Bildwinkel von 14-28 mm. Dabei hat das 7-14 von Olympus eine Offenblende von durchgehend f2.8. Frank benutzt seit Rund einem Jahr das 7-14 von Panasonic mit einer offen Blende von 4.0. Insofern hat er gute Vergleichsmöglichkeiten was die beiden Objektive betrifft. Das neue Olympus 7-14 ist ein Objektiv der Pro-Serie. Es weißt also die identisch gute Verarbeitung und Haptik des 12-40 und des 40-150 von Olympus auf. Das Gehäuse besteht aus Aluminium der Zoom- und der Fokusring sind wie gewohnt aus gerändeltem Metall.

Wie auch bei den anderen beiden Pro Objektiven von Olympus lässt sich der Autofokus über das Zurückschieben und Vorschieben des Fokusringes von manuell auf Autofokus und zurück verstellen. Wir finden diese Option sehr praktisch da man so sehr schnell zwischen manuellem und Autofokus wechseln kann und gerade aufgrund der Möglichkeit des Fokuspeaking bei den OM-D Kameras benutzen wir immer wieder den manuellen Fokus. Ohne zu viel auf die technischen Details eingehen zu wollen lässt sich sagen dass das 7-14 eine Ecke größer ist als das 12-40 Objektiv. Gegenüber dem Panasonic ist es ein regelrechter Klotz aus Metall und Glas.

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Da Frank über viele Jahre hinweg auch andere Kamerasysteme mit Kleinbild großen Sensoren genutzt hat stört ihn die Größe des Olympus Ultraweitwinkel Objektives keinesfalls. Im Gegenteil, gegenüber einem Ultra-Weitwinkel-Objektiv dieser Lichtstärke, welches für einen Kleinbildsensor gerechnet ist, ist das Olympus geradezu ein Winzling. Darüberhinaus muss man klar sagen, dass ist im Kleinbild Segment quasi kein adäquates und dem Brennweitenbereich entsprechendes Objektiv mit dieser Lichtstärke gibt.

Doch zurück zum 7-14 von Panasonic und Olympus. Das Panasonic  hat sich im letzten Jahr als absolute Diva herausgestellt. Es neigt sehr stark zu Flairs und auch zu chromatischer Aberration. Als das Oly 7-14 Weitwinkel 2014 auf der Photokina angekündigt wurde hatten wir bereits die Hoffnung dass dieses Objektiv deutlich besser auskorrigiert sein würde. Aufgrund der von Olympus auch bekannten hervorragenden Qualität der Linsen sind wir von einem wirklich hohen Preis ausgegangen und waren überrascht, dass es das m.zuiko 7-14 für schlappe 1300€ gibt. Damit ist es rund 300 € teurer als das Pendant von Panasonic wobei das Panasonic eben eine Blende weniger Licht durchlässt. Es hat nämlich eine Offenblende von f4.0. Natürlich sind 1300 € dennoch eine stolze Summe, aber vielen da draußen wird es bewusst sein, eine der schwierigsten optischen Konstruktionen sind Ultra-Weitwinkel Objektive und für einen Bildwinkel von 14 mm an Kleinbild ist es geradezu ein Schnäppchen. Frank hat das m.zuiko 7-14 gekauft und in seinen persönlichen Objektivpark aufgenommen da er bereits die beiden anderen Pro-Objektive sein Eigen nennt und diese relativ viel einsetzt. Für das Genre Landschaft-, Architektur-, Städte- und Lichtkunstfotografie wollte er ein entsprechendes Ulraweitwinkel und dabei nicht länger die Zicken des Panasonic im Gegenlicht ertragen. So war er froh aus direkt der ersten Charge der nach Europa gelieferten Menge ein Exemplar erwerben zu können. Was jetzt dringend fehlt ist ein entsprechender Filter Halter Für das Olympus 7-14. Liebe Grüße an die Kollegen von Lucroit und von Cameralogo! Baut bitte etwas, so dass die Hitech-Filter mit der 165mm Kantenlänge am Olympus verwendet werden können. Denn das Olympus hat vorne kein Einschraubgewinde sondern eine typisch für Ultraweitwinkel gekrümmte und nach außen geformte Frontlinse und dazu eine integrierte Streulichtblende. Was man jetzt bereit sagen kann ist das Frank den Winkel von 14 mm liebt. Dazu lässt sich mit der Blende von 2,8 sogar noch eine gewisse Freistellung erreichen und das Oly 7-14 wird somit einer seiner ständigen Begleiter in der Fototasche werden. In den letzten Tagen hat Frank an der einen oder anderen Stelle ein paar Fotos gemacht diese zeigen wir Ihnen hier unter dem Blogeintrag. Als Fazit im Vergleich zum Panasonic 7-14 lässt sich sagen, dass das Olympus deutlich weniger Streulichtanfällig ist, quasi keine chromatischen Aberrationen aufweist und insgesamt bei Offenblende einen Tick mehr Schärfe liefert. Wir freuen uns Ihnen viele Fotos von unserem Fotoreisen insbesondere im Bereich Landschaftsfotografie hier bei der FF-Fotoschule zeigen zu können.

Hier gibt es weitere Infos in Video-Form:

Und hier ein paar Foto-Impressionen:

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